08.09.2020 • News

DB Cargo und VTG: Mit flexiblem Güterwagen mehr Verkehr auf die Schiene holen

DB Cargo und VTG haben einen modularen Güterwagen entwickelt, der mehr Verkehr auf die Schiene bringen soll.

Beide Partner haben im Projekt m² in rund eineinhalb Jahren den zukunftsweisenden Tragwagen konstruiert. Nach erfolgreichem Abschluss der im Frühjahr 2020 gestarteten Testfahrten streben beide Unternehmen nun die Zulassung an.

Multifunktional und modular heißt die Formel: Hinter m² steckt ein modulares Baukastensystem, mit dem sich die Wagen individuell auf Kundenbedürfnisse anpassen lassen. So können je nach Einsatzzweck vierachsige Tragwagen mit einer Ladelänge zwischen 34,7 und 74,3 Fuß konfiguriert werden.
Auch die Auswahl von Komponenten wie Drehgestelle, Radsätze oder Bremsen (Klotz- oder Scheibenbremsen) erfolgt unter Berücksichtigung des späteren Verwendungszwecks. Damit lassen sich die Wagen nach verschiedenen Parametern optimieren, etwa nach Gewicht, Laufleistung oder Kosten. Eine Reihe von unterschiedlichen Aufbauten ermöglicht den Transport vielfältiger Güter.

Gemeinsam die Schiene stärken
Mit dem Projekt m² knüpfen die DB Cargo und VTG an ihre gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre an. Bereits zwischen 2016 und 2019 hat die Arbeitsgemeinschaft im vom Bundesverkehrsministerium finanzierten Projekt „Innovativer Güterwagen“ kooperiert.
Damals haben die beiden Unternehmen gemeinsam vier verschiedene Wagenmodelle entwickelt, insgesamt 27 innovative Komponenten erprobt und so dazu beigetragen, den Schienengüterverkehr nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch energieeffizienter und leiser werden zu lassen.

 

Mehr Flexibilität für einen leistungsstarken Schienengüterverkehr: Sigrid...
Mehr Flexibilität für einen leistungsstarken Schienengüterverkehr: Sigrid Nikutta, DB-Vorstand Güterverkehr und Vorstandsvorsitzende DB Cargo, (rechts) und Heiko Fischer, Vorsitzender des Vorstandes der VTG, wollen mit dem gemeinsamen Projekt m² den umweltfreundlichen Schienengüterverkehr noch flexibler und attraktiver machen. © Deutsche Bahn AG

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